Im Oktober 2026
Liebe Gartenfreunde,
Ein heißes und sehr trockenes Gartenjahr neigt sich dem Ende zu. Die Pflanzen litten unter Hitzestress, dementsprechend fiel die Ernte meist nicht zufriedenstellend aus.
Nach dem Ablesen der Hauptuhren, stellten wir fest, dass sich der Wasserverbrauch gegenüber einem normalen Sommer fast verdoppelt hat !
In diesem Winter sollte also viel Regen fallen, damit der Boden wieder gut feucht wird.
Im Vereinsheim gibt es nach der Schlachtplatte wieder Sonderessen :
Am 10. und 11. Oktober Oma`s Nudelsuppe (Metzelsuppe) und Sauerkrautsuppe.
Am 17. und 18. Oktober klassische schwäbische Schupfnudeln.
Am 31.10. und 01.11. wird alles aufgegessen, was noch da ist !
– anschließend Winterruhe !
Wasseruhren :
Die Zählerstände sind abgelesen. Am Monatsende stellen wir das Wasser in den Anlagen ab. Wasseruhren bitte bis dahin frostsicher einpacken, oder die Wasseruhr gleich ausbauen, mit nach Hause nehmen und – sobald die Leitung leer ist – Abstellhähne öffnen.
Einen schönen Oktober wünscht Euch
gez.: Monika Albert
Regenwürmer im Winter – Schutz und Förderung für gesunden Boden
Im Winter ziehen sich Regenwürmer in tiefere, frostfreie Bodenschichten zurück und verlangsamen ihre Aktivität deutlich. Dort überdauern sie die kalte Jahreszeit in selbst gegrabenen Hohlräumen, geschützt durch Erde und organisches Material. Um sie zu fördern, ist es wichtig, den Boden im Herbst mit Laub, Kompost oder Stroh zu mulchen.
Diese Schicht isoliert, hält die Feuchtigkeit und bietet Nahrung. Auf tiefes Umgraben sollte verzichtet werden, da es ihre Gänge zerstört und sie in lebensfeindliche Bereiche
bringt. Auch chemische Mittel wie Pestizide oder Kunstdünger sind tabu – sie stören das empfindliche Bodenleben. Ein vielfältig bepflanzter, organisch gepflegter Garten mit naturbelassenen Ecken schafft ideale Bedingungen für Regenwürmer. So bleibt der Boden auch im Winter lebendig und ist im Frühjahr bestens vorbereitet für neue Aussaaten
(Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands)